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Wissen gegen Angst
Brustkrebs ist allgegenwärtig. Alle sprechen darüber, die Medien sind voll davon. Wenn Sie aber selber einen Knoten spüren, sind Sie doch ganz allein. Die vielen gut gemeinten Ratschläge verwirren, das zahlreiche Angebot ist schwierig zu beurteilen. In dieser Situation ist es wichtig, einen fachlich und menschlich kompetenten Ansprechpartner zu finden.

brustknotenpunkt.ch hat für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt:

Die Brust besteht im Wesentlichen aus Fettgewebe, aus Drüsenläppchen für die Milchproduktion und aus Milchgängen,  um die Milch aus den Läppchen zur Brustwarze zu leiten. Bindegewebsfasern durchziehen alle Anteile des Brustdrüsenkörpers. Aus all diesen Geweben der Brust können Knötchen entstehen, die aber in ca. 80 % der Fälle gutartig sind.

Im Laufe der Zeit können aber Zellen des Drüsenkörpers oder der Milchgänge auch entarten und sich krankhaft vermehren. Solange sie keinen Kontakt mit Lymph- oder Blutgefässen haben, nennt man diese Veränderung Krebsvorstufe. Ist der Kontakt mit Lymphflüssigkeit und Blut jedoch hergestellt, redet man von Brustkrebs. Dadurch können Ableger in Lymphknoten und im Körper entstehen.

Im Laufe des Lebens erkrankt jede zehnte Frau an Brustkrebs. In der Schweiz gibt es jährlich bis 5000 neue Fälle von Brustkrebs. Dank der guten Therapie sterben heute 2/3 der Patientinnen nicht an dieser Erkrankung.

Wird Brustkrebs frühzeitig erkannt, bestehen sehr grosse Chancen, zur Heilung. Seit den Neunzigerjahren überleben in der westlichen Welt immer mehr Frauen die Krankheit dank immer besserer Medikamente sowie sensitiven Früherkennungsmethoden – und: je früher ein Brustkrebs entdeckt wird, desto grösser sind die Heilungschancen. Brustkrebs muss heute also nicht mehr ein Todesurteil sein!

Der wichtigste und nicht beeinflussbare Risikofaktor ist das Alter. Und je höher das Alter, desto höher das Risiko. So sind etwa 2/3 der Frauen zum Zeitpunkt der Diagnosestellung über fünfzig Jahre alt. Stärker gefährdet sind Frauen, deren Mutter,  Schwester oder Tochter an Brustkrebs erkrankt sind. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Einflüsse, die das Risiko von Brustkrebs leicht erhöhen, das sind Bewegungsarmut, Übergewicht, Alkohol oder eine langjährige Hormontherapie nach den Wechseljahren.  

Einmal im Monat sollte jede Frau ihre Brust abtasten, am besten in den Tagen nach der Monatsblutung, weil dann ist die Brust besonders weich ist. Sind einseitige Veränderungen in Form, Größe und Farbe der Brust zu sehen oder sind Verhärtungen, Einziehungen oder Vorwölbungen zu spüren, ist es ratsam, die HausärztIn, FrauenärztIn oder eine FachspezialistIn des brustknotenpunkt.ch aufzusuchen. Diese/r übernimmt die weiteren Abklärungsschritte. 

Abklärungen, Behandlungen und Nachbetreuung bei Brusterkrankungen ist in Ihrer Region möglich. Es ist eine lückenlose Betreuung und Zusammenarbeit mit der HausärztIn gewährleistet. Gleichzeitig ist die Qualität der Betreuung gesichert. Bei uns werden Sie innerhalb eines qualitätskontrollierten Netzwerks betreut, das Professionalität und Nähe garantieren kann. 

Abhängig von Ihrem Wohnort können Sie mit folgenden Personen von brustknotenpunkt.ch Kontakt aufnehmen: